Mit der Büroaufstockung in Unterkulm schafft die poesia gruppe Raum für weiteres Wachstum und moderne Arbeitsplätze. Nachdem der Holzbau planmässig vorangeschritten ist, folgt nun ein entscheidender Schritt: die Montage der neuen Fenster.
Vorbereitung ist alles
Bevor das Fenster – geliefert von der Jörg Bolliger AG in Gontenschwil – eingesetzt wird, wird alles genau ausgemessen. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Element später korrekt sitzt. Auf der Baustelle gilt ausserdem: Ordnung halten. Werkzeuge und Material werden sauber abgelegt, um Unfälle zu vermeiden.
Schutz und Abdichtung
Zum Schutz des Fensters wird eine weisse Schrumpf-Schutzschnur angebracht. Sie verhindert, dass das Element während der Montage beschädigt wird. Zusätzlich kommt ein dünnes Kompriband zum Einsatz. Dieses Band dehnt sich nach dem Einbau aus und dichtet den Spalt zwischen Fensterrahmen und Wand zuverlässig ab.
Ausrichten und Korrigieren
Nicht jede Öffnung ist hundertprozentig gerade. Dafür werden Distanz- bzw. Ausgleichsklötze verwendet. Sie helfen, kleine Unebenheiten auszugleichen und das Fenster exakt auszurichten. Vor dem Verschrauben wird vorgebohrt, damit das Material nicht reisst und die Schrauben sauber greifen.
Verbindung und Stabilität
Eine wichtige Rolle spielt die Feder-Verbindung. Sie sorgt dafür, dass sich das Fenster während der Montage nicht verschiebt. Hier wird Leim aufgetragen, anschliessend entsteht eine stabile Verbindung. Die Feder wird mit dem Hammer eingesetzt – dabei ist es wichtig, gerade zu arbeiten. Wird schräg eingeschlagen, kann die Feder beschädigt werden.
Schwimmende Montage
Das Fenster wird mit speziellen Laschen und Winkeln befestigt. Diese ermöglichen eine sogenannte schwimmende Montage. Das Fenster bleibt stabil, kann sich aber minimal bewegen (z.B. bei Temperaturunterschieden). Das ist sehr wichtig, denn ohne diese Bewegungsfreiheit kann es später zu Glasschäden kommen.
Toleranz und Feinarbeit im Holzbau
Im Holzbau ist Genauigkeit besonders wichtig, da Holz ein lebendiges Material ist und auf Temperatur und Feuchtigkeit reagiert. Deshalb wird mit einer kleinen, kontrollierten Toleranz von wenigen Millimetern gearbeitet, damit sich das Bauteil später bewegen kann, ohne Schaden zu nehmen. Das Fenster wird beidseitig sorgfältig ausgerichtet und mit Leim an den vorgesehenen Verbindungsstellen fixiert, sodass es stabil sitzt und trotzdem die nötige Bewegungsfreiheit behält. Mit seitlich eingesetzten Klötzen wird das Element vorsichtig in die exakte Position gebracht und sauber zusammengebrochen.
Abschlussarbeiten
Nach der Montage wird die Dichtung eingesetzt – sie ist später nicht mehr sichtbar, sorgt aber für eine saubere Optik und gute Isolation. Zum Schluss werden die Fensterflügel eingehängt. Damit ist die Montage abgeschlossen.
Ausblick: Baukörper geschlossen, neue Büroflächen in Sicht
Mit dem Einbau der Fenster wird der Baukörper geschlossen und die neuen Stockwerke nehmen sichtbar Gestalt an. Damit rückt das Ziel näher, im Sommer die modernen und grosszügigen Büroflächen in Betrieb zu nehmen.
Die Aufstockung ist ein klares Zeichen für die langfristige Entwicklung der poesia gruppe am Standort Unterkulm.
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